Karlsruhe

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Sonntag, 14. Juni 2020

Das lange Wochenende in Karlsruhe

An der Stelle einfach nur ein paar kurze Eindrücke, die ich über das lange Wochenende in der Stadt beim Radeln gesammelt habe.
Bildunterschrift
Immer mehr Radler treffen am Friedrichsplatz ein für die Klimademo von Fridays for Future.

Am Donnerstag war ich tatsächlich eher außerhalb der Stadt unterwegs. Einfach mal losgerollt, die Route so gewählt, dass ich unangemeldet bei Freunden einfach mal vorbei schaue, darauf spekulierend, dass ich schon jemand antreffen werde und falls nicht, geht es einfach wieder zurück. So also zuerst nach Weingarten, wo zumindest die beiden älteren Söhne da waren, die mir etwas zu trinken anboten und etwas mit mir plauderten. Danach weiter nach Hambrücken - dort blieben die Türen leider verschlossen - so ging es wieder zurück und mit ca. 60 km war es dann doch eine nette Tour.

Am Freitag vormittag dann über Twitter die Erinnerung an die Fahrraddemo von Fridays for Future. Also das Fahrrad geschnappt und zum Friedrichsplatz, um die Runde mitzuradeln. Wie immer gut organisiert und auch wohlüberlegt, diese Demo mit dem Fahrrad zu machen. In der BNN wird erläutert warum. Immerhin 400 Radler haben sich auf den Weg gemacht. Dabei war etwas erschreckend zu sehen, wie viele Autos sich schon wieder in die Stadt wälzen.
Strategisch geschickt den Fahrradständer platziert und auch die Nutzer haben gleich verstanden, von welcher Seite die Räder eingestellt werden müssen. Somit bleibt der Gehweg für die Fußgänger frei und dort parkt jetzt niemand mehr sein Auto.

Samstag beginnt damit, dass ich an der Einmündung der Ostendstraße in die Durlacher Allee einen neu aufgestellten Fahrradständer entdecke. Der wurde genau in dem Bereich platziert, der trotz häufiger Meldungen beim Ordnungsamt, immer wieder gerne als illegaler Parkplatz genutzt wird. Zwei Fliegen mit einer Klappe, würde ich sagen. Kleine Verbesserungen passieren doch noch in Karlsruhe.
Zunächst stand der noch hinter dem anderen Falschparker, dann musste er aber unbedingt noch die paar Meter weiter nach vorne. Der von links ins Bild ragende Bauch gehört übrigens dem Fahrer. Ich denke, dass ich den nicht verpixeln muss. Etwas mehr Bewegung wäre sicher kein Fehler.

Danach aber gleich an einem der beliebtesten Karlsruher Falschparkplätze vorbei, nämlich am Gottesauer Platz vor dem Serpa-Supermarkt, wo täglich auf einem der beiden Radwege geparkt wird. Der nicht so freundliche Herr, der dann erfolgreich versucht, beide Radwege gleichzeitig zu blockieren, schafft es beinahe noch eine Radlerin abzuräumen, weil er sein Auto noch einmal umstellt, um ca. 3,9 m weniger Fußweg zu haben. Ich werde ihn über weg-li.de wohl noch dem Ordnungsamt melden müssen.
Ein Anfang, würde ich sagen. So wie ich das sehe, geht ohne mitgeführtes Ladegerät hier nicht wirklich was. Am Samstag stand hier auch das eine oder andere Rad. Allerdings habe ich nicht darauf geachtet, ob jemand das Angebot tatsächlich genutzt hat. Das Foto ist dann erst am Sonntag entstanden, was dann auch fahrradtechnisch das Wochenende abgeschloss.

Die nächste Etappe geht zum Baumarkt in der Oststadt, wo ich zum ersten Mal registriere, dass man dort inzwischen auch Möglichkeiten geschaffen hat, um Akkus von E-Bikes zu laden. Gute Idee, aber... Ohne mitgeführtes Ladegerät geht hier wohl nichts. Ist vermutlich auch kaum möglich für jedes System den passenden Anschluss bereitzuhalten. Vielleicht wäre so eine Möglichkeit für die eigenen Mitarbeiter viel wichtiger. In China schon seit Jahren gang und gäbe, dass die Firmen für die Belegschaft Ladestationen für E-Bikes einrichtet.


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