Karlsruhe

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Donnerstag, 15. August 2019

Bin ich billig dran gekommen...

Es soll ja insgesamt mehr für die Sicherheit auf Karlsruhes Straßen getan werden. So wurde bei der Einweihung des neuen Radstreifens an der Haid-und-Neu-Straße ja schon angekündigt, dass zu den Maßnahmen auch verstärkte Kontrollen ALLER Verkehrsteilnehmer gehören werden, um die Einhaltung der StVO zu gewährleisten und die Sicherheit zu erhöhen. Jetzt bin ich innerhalb weniger Tage über 2 erste Maßnahmen der Stadt gestolpert, die ich in diesem Kontext sehe und ich frage mich, ob es mal wieder nur drum geht, möglichst einfach und ohne Aufwand die ersten Aktionen zu starten, unbeachtet ob sie tatsächlich wirksam sind.

Es gibt so einiges, was sich zu kontrollieren lohnen würde, um tatsächlich mehr Sicherheit zu erreichen.

Samstag, 10. August 2019

Ab sofort selber schuld!

Mit diesem Tweet hat die Stadt Karlsruhe sich wohl so richtig ins Wespennest gesetzt und ein entsprechendes Echo geerntet. Da wird auf einen Artikel im Presseportal verwiesen, in dem darüber berichtet wird, dass man als Gegenmaßnahme zu gefährlichen Unfällen mit abbiegenden Bussen und rechts davon befindlichen Radfahrern ein Aufkleber präsentiert, den man zusammen mit dem VBK an allen 500 Bussen der Verkehrsbetriebe aufbringen will, der die Radfahrer vor dem sogenannten 'Toten Winkel' warnt. Gleiches gilt für die Fahrzeuge der Müllabfuhr.

90 Antworten, kaum eine davon positiv und auch nur eine sehr überschaubare Anzahl von 'Likes'. Bisher aber keine weitere Wortmeldung von Stadt oder VBK auf die massive Kritik an der Maßnahme.

Freitag, 9. August 2019

Kein so schlechter Start!

Ergänzende Bemerkungen vom 10.8.19: Inzwischen steht tatsächlich schon das angekündigte Leuchtschild, das zusätzlich aufmerksam machen soll, dass es hier einfach nicht durchgeht. Riesengroß und 'eigentlich' nicht zu übersehen. Als ich gestern Abend dran vorbei gefahren bin, bin ich auf jeden Fall kurz aufgeschreckt. Aber offensichtlich ist das noch immer nicht klar genug für manchen Autofahrer. Mehrere Kontakte berichten von Beobachtungen, dass noch immer Autofahrer einfahren und dann an der Barriere wenden müssen. Ist das spätestens der Zeitpunkt, an dem man über die Eignung zur Führung eines Kraftfahrzeugs nachdenken müsste.
Kann man das Schild übersehen? Foto: @0c0c0c5
@emptyelephant hat dieses Foto gemacht - wieder 2 Autofahrer, die das nicht verstanden haben.

Donnerstag, 1. August 2019

Keine Hiobsbotschaft


In einem Artikel der BNN vom 11. Juni wurde es angekündigt und inzwischen ist in der Haid-und-Neu-Straße die Umsetzung termingerecht erfolgt. Tatsächlich wurde noch vor den Ferien im Bereich zwischen Durlacher Tor und Tullastraße stadtauswärts ein Fahrradstreifen markiert. Auch auf einem kleinen Stück in Gegenrichtung gibt es jetzt einen Radstreifen auf der Fahrbahn.
Der Radstreifen ist fertig, aber natürlich steht da ein Auto und mit der Tram kann man sich ein Bild machen, wie es sich anfühlt, wenn man da als Radler das Sandwich komplett macht.

Mittwoch, 24. Juli 2019

Zirkel entschärft!

...oder kleine Maßnahme - große Wirkung! Ich war schon immer froh, dass meine Wege mit dem Rad nur selten über den Zirkel führen, denn eigentlich als Fahrradstraße ausgewiesen, hat einen dort der autofahrende Mob das Fürchten gelehrt. Jetzt bekomme ich heute morgen einen euphorischen Tweet auf den Tisch und bei dem Foto denke ich doch gleich, das muss am Zirkel sein.
Das der Tweet von Simon. Offensichtlich ist auch tagsüber jetzt schon deutlich weniger Autoverkehr, der über den Zirkel rollt.

Samstag, 20. Juli 2019

Juli CM

In Karlsruhe und Umgebung hat man diesen Juli ganz schön Schwierigkeiten den Überblick zu behalten über die ganzen stattfindenden CMs. Inzwischen mischt ja Walzbachtal mit, gestern dann die Rekord-Veranstaltung von Fridays for Future mit 1000 Teilnehmern und zufällig stoße ich dann noch darauf, dass auch Malsch heute seine Premiere feiert. Eine erfreuliche Tendenz, dass nicht nur die Teilnehmerzahlen in der Stadt wachsen, sondern auch im dörflichen Raum die Forderungen nach radtauglicher Infrastruktur und einer echten Verkehrswende lauter werden und mehr und mehr Unterstützung finden.
Die geplante Tour für Juli. Eventuell gibt es noch eine kleine Änderung zum exakten Ziel, damit wir dort auch was zu trinken bekommen.

Freitag, 19. Juli 2019

Ein großes Erlebnis

Schon seit einigen Wochen gibt es Kontakte zwischen der CM Karlsruhe und Fridays for Future Karlsruhe. Bei den letzten CMs waren schon viele junge Gesichter von FFF mit dabei, bei den bisherigen Demos waren umgekehrt regelmäßige CM-Radler zu sehen. Heute gab es dann die FFF-Demo im CM-Format als Radel-Demo.
Da ist wohl was dran! Schneller als mit dem Auto ist man in der Stadt mit dem Rad eh.

Montag, 15. Juli 2019

Fahrradfahren für den Klimaschutz

Zum Abschluss der Critical Mass im Juni habe ich ja schon angekündigt, dass man im Juli aufmerksam verfolgen sollte, ob nicht 'plötzlich' interessante Aktivitäten angekündigt werden. Im Grunde war zu dem Zeitpunkt schon klar, dass die Karlsruher Fridays for Future Gruppe ihre Juli-Demo als Fahrraddemo und damit quasi als Critical Mass durchführen will.

Donnerstag, 4. Juli 2019

Nach der gelungenen Premiere geht es weiter...

...in Walzbachtal mit der Critical Mass. Und nachdem beim letzten Mal trotz heftigen Regengüssen, die zu kurze Strecke bemängelt wurde, haben die Veranstalter es dieses Mal es dieses Mal 10 km werden lassen und fahren dabei die Einkaufsmöglichkeiten in Jöhlingen und Wössingen ab. Eine gute Idee, die demonstriert, dass man da problemlos mit dem Fahrrad hin kommt auch ohne Kondition für die Tour de France.
In Walzbachtal sind die Fixpunkte vielleicht nicht so geläufig, daher hier noch einmal zusammengefasst: Der erste Freitag im Monat ist es hier - diese Woche also dann am 5. Juli, Treffpunkt um 17h auf dem Jöhlinger Kirchplatz.


Dienstag, 2. Juli 2019

Mal zum Entschleunigen!

Paris schafft es einmal im Monat die Champs-Elysees für einen Sonntag komplett für den Autoverkehr zu sperren. Kürzlich macht mich ein Freund auf diese Aktion in der Schweiz aufmerksam. Dort gibt es seit dem Jahr 2000 die Aktion, dass eine landschaftlich schöne Rundstrecke für den Autoverkehr an einem Sonntag gesperrt wird und dort dann dort wenigstens 1x im Jahr Radler, Skater, etc entspannt und ungefährdet fahren dürfen.

Unter dem Motto Slow Up läuft die Aktion in der Schweiz. Wann gibt es den ersten Ableger in Deutschland?

Freitag, 21. Juni 2019

Radfernwege in Karlsruhe

Radwege gibt es in Karlsruhe eine ganze Menge. Nach einer kürzlichen Pressemeldung sind es 550 km, um die sich die Stadt bzw. das Amt für Abfallwirtschaft in Zukunft intensiver kümmern will. Tatsächlich habe ich das in den letzten Wochen auch gesehen, denn an der Strecke von Rüppurr nach Ettlingen waren plötzlich die Randzonen gemäht, die zuvor noch, die dort eh schon zu schmalen Asphaltspuren noch weiter einschränkten. Nachdem ich die Strecke inzwischen täglich 2x fahre, war ich dafür sehr dankbar.
Ein Blick auf das Radwegenetz von Karlsruhe. Man sieht die schönen direkten Strecken nach Norden. Die haben aber auch noch den Nachteil, dass sie nicht zu den Radwegen gehören, die im Winter geräumt werden.
Meine Strecke an Rüppurr vorbei.
Ein bisschen direkter ginge es schon.

Montag, 17. Juni 2019

Juni CM im Anmarsch

24.6.19 Ergänzung zum Post: Die allerschlimmste Hitzewelle soll am Freitag ja schon durch sein, aber ich erinnere mich an die Hitze-CM letztes Jahr, dass dort einige Leute Probleme bekommen haben, weil sie nichts zu trinken dabei hatten. Also bitte dran denken: vorher genug trinken am kommenden Freitag und am besten auch was für unterwegs mitnehmen!

Die Juni-CM in Karlsruhe sollte auf jeden Fall wieder ein besonderer Höhepunkt werden, da wie im September 2018 der Botanische Garten des KIT als Location für den gemütlichen Abschluss zur Verfügung stehen wird. Den Freunden und Förderern des Botanischen Gartens haben wir diese Einladung zu verdanken, aber auch, dass der Garten überhaupt noch existiert. Wer sich vorher schon vergewissern will, dass es sich allein dafür zu kommen lohnt, kann sich den Fernsehbeitrag des SWR anschauen.
Letztes Jahr habe ich die CM mit Abschluss im Botanischen Garten leider verpasst. Dieses Mal soll mir das nicht passieren.

Montag, 3. Juni 2019

CM goes Bergdörfer

Ich schicke gleich voraus, dass ich mir nicht 100% sicher bin, ob ich Jöhlingen zu den Karlsruher Bergdörfern zählen darf. Falls nicht, möge man mir die Unschärfe im Titel verzeihen und sich auf die eigentliche Message konzentrieren. Denn in Jöhlingen wird am Freitag, den 7.6. die erste Critical Mass Walzbachtal stattfinden! Am vergangenen Wochenende habe ich davon erfahren. Die 'Anstifter' sind regelmäßige Teilnehmer bei uns in Karlsruhe und haben schon alleine deshalb verdient, dass diese Veranstaltung etwas beworben wird.
Gelungen!

Sonntag, 2. Juni 2019

Rückblick auf die Rekord-CM

In den Tagen vor der Mai-CM war ich dann doch wieder nervös, obwohl ich jetzt wirklich nicht das erste Mal die Tour geplant habe. Aber dann schaut man doch 3x am Tag nach dem Wetterbericht, fragt sich, ob die Runde gut geplant ist; sind 16 km jetzt auch wirklich nicht zu viel und letztlich wie viele Leute kommen...
Kurz vor dem Start. Der Kronenplatz füllt sich und Jochen spielt die Drehorgel dazu. Foto: Marko

Dienstag, 28. Mai 2019

Die DEA-Wahl

Die Wahl ist vorbei und das inzwischen vorliegende Ergebnis für den Karlsruher Gemeinderat macht es zu einer 'DEA'-Wahl. DEA steht für 'Das Ende aller Ausreden'! Nach inzwischen vorliegendem Ergebnis haben Grüne, SPD und Linke gemeinsam schon über 51% erreicht. Und diese Parteien haben sich doch recht klar zur deutlichen Weiterentwicklung Karlsruhes in eine ökologischere und nachhaltigere Stadt positioniert. Leider habe ich nicht mehr die Übersicht darüber gefunden, die am vergangenen Freitag bei der Demo von Fridays for Future verteilt wurde. Zuhause musste ich feststellen, dass ich nur die Tabelle für die Europawahl erwischt hatte. 
Dieses Ergebnis muss nur noch vom Wahlausschuss bestätigt werden.

Freitag, 24. Mai 2019

Fridays for Future Karlsruhe

Jonas bei seiner Ansprache vor dem Staatstheater
Ich habe mir heute wie im März freigenommen, um wieder zur Demo von Fridays for Future zu gehen und dieses Mal habe ich nicht den Fehler gemacht, zu früh zu gehen. Start war vor dem Staatstheater, vermutlich weil der Marktplatz ja schon wieder wegen Baustelle blockiert ist. Das hatte den Vorteil, dass die Lautsprecher auf dem Brunnen etwas erhöht aufgestellt werden konnten und somit die Ansprachen besser zu verstehen waren.

Gegen Falschparker!

Falschparker sind lästig und häufig auch gefährlich, wenn sie Radwege zustellen und uns zum Ausweichen auf die Straße zwingen oder an Kreuzungen oder Zebrastreifen die Sicht behindern und dadurch furchtbare Unfälle mit verantworten. Dabei gibt es in Deutschland 160 Millionen Parkplätze, aber das scheint unserem Hunger nach kostenfreien oder zumindest kostengünstigen Abstellplätzen noch nicht zu befriedigen. Es gibt genug Fälle, wo bewusst Autos illegal abgestellt werden in dem Bewusstsein, dass man wegen der geringen Kontrolldichte und der niedrigen Strafen es getrost riskieren kann auf das Geld für Parkhaus oder Parkschein verzichten zu können.
Leider will die CDU die Parkplätze nicht über spezielle Ankerzentren ausweisen und abschieben. Statt Obergrenze eher eine Untergrenze für Parkplätze ins Spiel bringen.

Mittwoch, 22. Mai 2019

Klimawahl am Sonntag!

Am 18.5.2019 hat ein junger Youtuber ein Video online gestellt, das seither über 2,6 Millionen (KORREKTUR: Stand heute Morgen sind es über 3 Mio.) Menschen gesehen haben. Die meisten von euch kennen das vielleicht schon, haben über den einen oder anderen Kanal schon davon Wind bekommen und gehören zu dieser unglaublich großen Menge an Menschen, die sich diese 55 Minuten Zeit genommen haben. Aber nachdem ich mir das selbst auch angeschaut habe, will ich das hier doch noch verlinken für die eine oder den anderen, der es noch nicht kennt.



Dienstag, 21. Mai 2019

Cargo Bike Roadshow 2019

Ein Gefähr von Sblocs als 3-Rad mit Neigetechnik. So was in der Art bin ich schon mal Probe gefahren. Gewöhnungsbedürftig aber lustig.
Wenn man heute aus dem Fenster schaut, mag man es kaum glauben. Aber wenn am kommenden Freitag, den 24. Mai wieder die Cargo Bike Roadshow in Karlsruhe auf dem Friedrichsplatz Station macht, sollen mit Sonnenschein und 22°C perfekte Bedingungen herrschen, um hier mal das eine oder andere Gefährt auszuprobieren.
Da kann man schon mal vorab schauen, was vermutlich am Start sein wird und wofür man sich besonders interessiert.

Eine echte Kompaktklasse hier von i:SY
Es müsste die 3. oder sogar schon 4. Auflage sein. Ich weiß es nicht genau. Die Liste der Hersteller wird aber scheinbar immer länger und es sind offensichtlich neben den altbekannten Lasteseln auch einige neue und spannende Cargo Bikes am Start. Zwischen 14 und 19h besteht vor dem Naturkundemuseum die Möglichkeit sich die Teile anzuschauen und auch Probe zu fahren.

https://nationaler-radverkehrsplan.de/de/aktuell/termine/cargobike-roadshow-2019




Donnerstag, 16. Mai 2019

Nachhilfe für den Fahrradminister

Vor kurzem hat der zum Helm-Fetischismus neigende Minister des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur, kurz BMVI, bei der Verleihung der Preise des ADFC-Klimatests angekündigt, er sei auch Fahrradminister und nicht nur Autominister und er wolle das mit einer Initiative zur Förderung des Radverkehrs auch unter Beweis stellen.
Wenn man sagt, unsere Meinung zählt, dann sollten wir dieser Aufforderung folgen.

Dienstag, 14. Mai 2019

Weniger Autos, weniger Dreck - Mehr Umsatz!

Bei der CM zum Karlsruher Klimafrühling am 31. Mai machen wir es zum Thema: die Autos müssen raus aus Karlsruhe! Je näher man ins Zentrum kommt, um so dünner soll die Luft für den MIV werden, dafür umso besser für uns Menschen. Wer sich mit dem Thema befasst und das eh befürwortet, wird kaum zusätzliche Argumente benötigen. Aber die anderen? Vor allem, wenn die einem in den Ohren liegen, dass dann die Stadt stirbt, der Einzelhandel zu Grunde geht - was sagt man denen?
Den Autos nur ein bisschen was wegnehmen, wird auf Dauer nicht reichen. Andere Städte ergreifen weitergehende Maßnahmen und das mit Erfolg. Quelle: BNN

Mittwoch, 8. Mai 2019

Karlsruhe im Klimafrühling - Cyclists for Future

Viele reden über das Klima, manche nur über das Wetter. Karlsruhe veranstaltet den Karlsruher Klimafrühling mit vielen Aktionen und die Tour der Critical Mass am 31. Mai wird auch dazu gehören. Da die Planung der Tour bei mir liegt, wollte ich mich schon ein wenig damit auseinandersetzen und ich habe da schon einiges an Zeit aufgewendet. Jetzt muss ich hoffen, dass sich der Aufwand auch lohnen wird.
Die Tour für den Mai - einmal im Gegenuhrzeigersinn, um die Innenstadt herum. Gut 16 km bei dann hoffentlich gutem Wetter sollten kein Problem darstellen. Kleine Änderungen sind nicht ausgeschlossen - wer also unterwegs 'zusteigen' will, sicherheitshalber noch mal zeitnah bei gpsies.com nachschauen.

Dienstag, 23. April 2019

Auswertung KA-Feedback Challenge

Ende März habe ich versucht, eine sogenannte #7dayschallenge auf Twitter zu starten. Es ging darum, an 7 aufeinanderfolgenden Tagen, jeden Tag einen Missstand beim Radverkehr an die Stadt Karlsruhe über KA-Feedback zu melden. Eine wirkliche Welle habe ich wohl nicht ausgelöst, aber doch auf Twitter Rückmeldungen erhalten, die zeigen, dass ich nicht der Einzige bin, der der Stadt hier Rückmeldung von der Basis gibt und vielleicht wurde die eine oder andere Meldung doch durch meine Aktion motiviert.
Man erkennt es kaum, aber plötzlich stehen die Schilder da und es herrscht Halteverbot. Wie man sehen kann, noch nicht ganz mental umgesetzt von Autofahrern, die noch immer hier parken und Radlern, die dennoch auf dem Gehweg bleiben. Allerdings zeigte sich zu dem Zeitpunkt gleich der nächste Handlungsbedarf an der Stelle: Tempokontrollen, damit mit jetzt freier Fahrbahn trotzdem T30 eingehalten wird.

Montag, 15. April 2019

Mit dem Rad zur GUTEN Arbeit

Viele von euch kennen die Aktion 'Mit dem Rad zur Arbeit' oder kurz #MdRzA, die jedes Jahr unter anderem von der AOK veranstaltet wird. Im April wird die Critical Mass unter dem Motto 'Mit dem Rad zur GUTEN Arbeit' rollen. Es geht bei Betrieben vorbei, die ihre Mitarbeiter zu guten und fairen Bedingungen beschäftigen. Das bedeutet unter anderem Tariflöhne zu zahlen und auf Leiharbeit zu verzichten. In heutigen Zeiten durchaus nicht mehr selbstverständlich und für Arbeitnehmer ein wichtiger Punkt, der Sicherheit gibt.
Endgültig bestätigt ist die Tour so noch nicht, also wenn ihr unterwegs dazu stoßen wollt, vorher besser noch mal kontrollieren oder eben gleich von Beginn an mitradeln.

Donnerstag, 11. April 2019

Nebenwirkungen

Schon zwei Mal habe ich dieses Jahr über die neuen Regelungen zum Gehweg-Parken in Karlsruhe berichtet. Langsam aber sicher, merkt man die Auswirkungen, wie plötzlich konsequenter kontrolliert und damit weniger wild geparkt wird. Ich hoffe, dass das weiter durchgezogen wird und nach meinem Geschmack dürfen die Kontrollen durchaus noch etwas häufiger stattfinden.
Seit die Markierungen aufgemalt sind, stehen die Autos brav auf der Fahrbahn hier in der Gerwigstraße. Die Passage fährt sich seither deutlich entspannter.

Dienstag, 9. April 2019

Ein Pflichttermin!

Mit etwas gemischten Gefühlen schreibe ich diesen Post im Vorfeld der Germersheimer Spezialradmesse am 27. und 28. April, denn schon letztes Jahr war es dort so ungemein voll, dass es immer schwieriger wird, die ausgestellten Räder auch tatsächlich Probe zu fahren. So wird es vermutlich dieses Jahr noch ein bisschen mehr und womöglich habe ich dann auch dazu beigetragen. Aber ich springe über meinen egoistischen Schatten und werbe dennoch für einen Besuch in Germersheim.
Vermutlich wird es wie jedes Jahr noch ein bisschen voller werden, bei der inzwischen sehr etablierten Messe für die Fahrräder, die man sonst nicht unbedingt sieht. Für einen Überblick, was alles geboten wird, kann man ja auch mal in meinem Post vom vergangenen Jahr nachlesen: http://ka-radler.blogspot.com/2018/05/noch-ein-ruckblick-dieses-mal-auf-die.html

Dienstag, 2. April 2019

Fahrradmarkt in Ettlingen

Heute Morgen erfahre ich bei einem netten Gespräch in der Straßenbahn vom Fahrradmarkt 2019 der SPD in Ettlingen. Am kommenden Samstag, den 6.4. findet der statt und ist offensichtlich eine regelmäßige Veranstaltung. Gleich im Internet gesucht und da auch die entsprechenden Hinweise gefunden.
Eine gute Idee! Im Keller steht eigentlich auch bei mir noch was rum, was raus könnte...

Sonntag, 31. März 2019

Einmal alles kompakt zusammengefasst!

Nach Eintrag bei Wikipedia ist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) ein Verein zur Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Finanziert wird der Verein zum größten Teil (54%) durch die Deutsche gesetzliche Unfallversicherung (DGUV). Diese ist wiederum (Quelle: Wikipedia) der Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallkassen. Immerhin 27% der Finanzierung kommt vom Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) also aus dem Haus von Herrn Andreas Scheuer. Das erklärt vielleicht den einen oder anderen Punkt, über den ich hier berichte.
Das passt doch nicht wirklich zusammen, oder? So sieht der Twitter-Account des DVR aus mit grüner Fahrradampel und Hinweis auf Vision Zero Kampagne. Wer es mit der Vision Null Verkehrstote ernst meint, sollte nicht Pseudo-Kampagnen für Helmtragen unterstützen, sondern echte Maßnahmen für Sicherheit im Straßenverkehr und die fangen bei den Verursachern an, nicht bei den Opfern.

Mittwoch, 20. März 2019

Geburtstags-CM im März

Diesen Monat wird die Critical Mass 4 Jahre alt und die bisherige Bilanz liest sich nicht so schlecht. Bei insgesamt 48 durchgeführten Touren sind inzwischen über 5000 Teilnehmer gezählt worden. Allein im vergangenen Jahr waren es über 2000. Und so soll es auch im 5. Jahr weitergehen, dass wir jeden Monat durch Karlsruhe rollen und dabei hoffentlich auch immer weiter steigende Teilnehmerzahlen feststellen können.
Die Strecke für März 2019, ca. 9 km.

Sonntag, 17. März 2019

#sevendayschallenge

Neben dem Blog bewege ich mich digital ja auch noch ein bisschen auf Twitter. Dort scheint ein beliebtes Spiel zu sein eine sogenannte #sevendayschallenge zu starten. An einen Twitter-Benutzer wird die Aufgabe gestellt an 7 aufeinanderfolgenden Tagen jeweils eine Aufgabe zu erfüllen und darüber einen Tweet abzusetzen. Anschließend oder währenddessen wird die gleiche Aufgabe schon an den nächsten delegiert und man erhofft sich eine Kettenreaktion. Ich selbst habe da schon mal mitgemacht und 7 Schwarzweiß-Fotos veröffentlicht. Jetzt starte ich selbst eine #sevendayschallenge!
So sieht es auf der Internetseite von KA-Feedback aus.

Mittwoch, 13. März 2019

Cyclists for Future!

In den letzten Wochen haben die Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen von Fridays for Future regelmäßig für mehr Klimaschutz demonstrieren, viel Aufmerksamkeit bekommen und das völlig zu Recht, wie ich meine. Das Thema Radverkehr zur Reduzierung insbesondere des MIV geht im Grunde ja auch in die Richtung, dass nicht nur Feinstaub- und NOx-Belastung reduziert werden sollen, sondern eben auch Verbrennung von Kraftstoffen und damit CO2 Emissionen. Somit ist das ja dann auch nur ein bisschen Off-Topic, wenn ich das Thema hier aufgreife.
Fridays for Future am 15.3. 11h auf dem Marktplatz - hoffen wir, dass das Wetter noch etwas Picknick-kompatibler wird bis dahin.

Montag, 18. Februar 2019

Frühlingswetter für die Februar-CM

Eigentlich sollte der Februar einer der kältesten Monate des Jahres sein und wird auch zu den sibirischen Wochen gezählt, wenn ich das richtig verstanden habe. Letztes Jahr hat das auch zugetroffen und wir haben beim Radeln ganz schön gefroren. Dieses Jahr verspricht der 22. Februar aber tagsüber bis zu 12°C (von wegen es gibt keinen Klimawandel!) und strahlenden Sonnenschein. Das könnte durchaus helfen, um schon so früh im Jahr viele zu motivieren mitzuradeln und ein eindrucksvolle Critical Mass Karlsruhe zu bilden.
Ds ist die geplante Tour für den kommenden Freitag - einfach um 18h am Kronenplatz einfinden und durch die Stadt radeln.

Montag, 11. Februar 2019

Es ist zwar noch etwas hin bis zu den Kommunalwahlen, aber...

Im Mai stehen die Kommunalwahlen an und damit dürfen wir auch den Karlsruher Gemeinderat neu wählen. Wer hier noch an der Meinungsbildung ist, wen man denn wählen soll, insbesondere wenn man möchte, dass die Stadt modern, vorwärtsgewandt und lebenswert sein soll, bekommt jetzt schon ein paar erste Entscheidungshilfen geliefert.
So wird das nichts mit den Änderungen, die unsere Gesellschaft, die unsere Städte brauchen. Screenshot von C. Lindners Facebook-Seite

Samstag, 2. Februar 2019

Stillstand oder gar Rückschritt in Karlsruhe

Jetzt schien Karlsruhe beim Radverkehr doch auf einem derart guten Weg. Der für 2015 angepeilte Radanteil beim Modal Split von 25% wurde schon 3 Jahre früher erreicht. Der Anteil des Autoverkehrs war von 44 auf 34% gesunken, was mit dazu beigetragen haben dürfte, dass Karlsruhe die Grenzwerte für Stickoxide zwar nur knapp einhält, aber eben einhält. Aber die Frage ist, was ist seit 2012 passiert, in immerhin über 6 Jahren?
So sehen die Zahlen aus, die vom Land für 2017 ermittelt wurden. Ist womöglich der Radanteil wirklich zurück gegangen. Das wäre fatal und würde nach der Graphik bedeuten, dass der Autoanteil von 34 wieder auf 38% gestiegen wäre.

Sonntag, 27. Januar 2019

Nicht wirklich auf der Höhe der Zeit

Im Grunde ändert sich ja seit Jahren fast täglich etwas an unserer Infrastruktur in Karlsruhe. Durch die schrittweise Aufhebung der Baustelle am Durlacher Tor aber dort in etwas verdichteter Form. Aber nicht nur bei mit der Kombilösung in Verbindung stehenden Baumaßnahmen, sondern auch bei ganz 'normalen' Veränderungen - und nicht immer ist das Ergebnis wirklich berauschend, vor allem in Bezug auf die Eignung für den Radverkehr. Beim gemütlichen Beisammensein im Anschluss an die CM am Freitag Abend bin ich noch zu den folgenden Punkten angestupst worden.
Hier haben die Autos zwar regelmäßig Rot, aber warten müssen die nur einmal, bis die Bahn durch ist. Dann geht es weiter. Da wo es dann für uns über die Straße geht, muss in dem Fall fast immer zwei Mal gewartet werden. Ob das später weniger wird, wenn es durch den Tunnel geht? Falls ja, heißt es aber noch eine ganze Weile warten.

Dienstag, 22. Januar 2019

Gehwegparken in Karlsruhe, die 2.

Der letzte Post zum Thema ist noch nicht einmal 2 Wochen alt, und auch im letzten Jahr hatte ich auch schon darüber geschrieben, dass Karlsruhe vom Regierungspräsidium und Verkehrsministerium verpflichtet wurde, die geduldete Praxis des illegalen Gehwegparkens zu beenden und damit die StVO in der Stadt durchzusetzen. Am 14. Januar wurde dann das Verfahren 'scharf' gestellt, um mit gezielten und breit aufgestellten Kontrollen, das auch durchzusetzen. Und prompt gehen die Tiraden gegen diese Regelung los.
Es ist wirklich erschreckend, dass in Karlsruhe Bürger gezwungen werden, ihr Auto auf dem Gehweg zu parken! Schändlich!

Sonntag, 20. Januar 2019

CM-Start ins neue Jahr!

Im Dezember hat es tatsächlich noch geklappt und die Karlsruher CM konnte die Gesamtteilnehmerzahl von 2000 für das vergangene Jahr knacken. 90 Radlerinnen und Radler hatten sich nochmals auf die monatliche Runde begeben und damit den Jahresrekord auf 2035 hochgeschraubt. Im Vergleich zu den 1276, die wir im Jahr davor gezählt haben, eine stattliche Steigerung um 59%! Herausforderung und Ansporn zugleich für das Jahr 2019 und am kommenden Freitag, den 25. Januar geht es also wieder los. Mal wieder um 18h, mal wieder am Kronenplatz geht es los.
Wir bleiben mal wieder Innenstadt-nah, was hoffentlich viel Publikum bringt. Zudem geht es über die neue Fahrradstraße an der Uni vorbei und zwischendurch am Marktplatz vorbei (leider ohne die geplante Umrundung der Pyramide), wo wir dann zum Ende hin wieder landen werden.

Samstag, 19. Januar 2019

Tempolimit auf Autobahnen

Jetzt hat das nur bedingt mit Radfahren zu tun, aber Reduzierung von Treibhausgasen ist ja durchaus auch auf Autobahnen von einem gewissen Vorteil. So war es interessant diese Woche zu lesen, dass ausgerechnet eine vom BMVI eingesetzte Arbeitsgruppe, neben Steuererhöhungen auf Treibstoffe auch ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen vorgeschlagen hat. Dem CSU-Minister Andreas Scheuer muss echt der Schrecken in die Glieder gefahren sein, als er von den Vorschlägen gehört hat und er hat dann ja auch gleich mächtig gegengerudert.

Spiegel Online (eine Seite, die ich durchaus gerne und häufig lese) hat dann ein etwas älteres Video wieder direkt damit verbunden, in dem ein Mitarbeiter des Resorts Mobilität ein paar Weisheiten bereithält, was denn ein Tempolimit bringen kann in Bezug auf Reduzierung der CO2 Emissionen und auch hinsichtlich Verkehrssicherheit. Die Art und Weise der Präsentation der Ergebnisse und deren Interpretation lassen aber eher den Verdacht zu, dass der junge Mann auch in Zukunft eine Karriere bei der Autoindustrie plant oder so gebrainwasht ist, dass er nicht merkt, was für einen Nonsens er hier verzapft.

Ich möchte die Zahlen, die er aufführt, mal wieder aufgreifen und umrechnen, um die Dimensionen, die dahinter stehen, etwas deutlicher zu machen. Ich weiße gleich darauf hin, dass ich da sicher ein paar vereinfachende Ansätze machen werde, die im Ergebnis zwar vielleicht keine 100% präzise Prognose geben, aber dennoch eine Größenordnung aufzeigen, die vermutlich nicht ganz falsch ist.

So heißt es, der Straßenverkehr sei für 12% der gesamten CO2 Emissionen verantwortlich und durch Tempo 120 könnten diese um 0,5% reduziert werden. Der Gesamt-Ausstoß an CO2 nach BDI betrug in 2017 904,7 Mio Tonnen. Ganz klar ist mir nicht, ob sich diese 0,5% Einsparung auf den Gesamt-CO2 Ausstoß oder nur auf den Verkehrsanteil beziehen. Selbst in letzterem Fall würde das auf ein Jahr gerechnet eine Einsparung von über 540.000 Tonnen CO2 bedeuten, die mit so wenig Aufwand und ohne wirkliche 'Belastung' für die Bevölkerung erreicht würden. Ebenfalls auf Zahlen des BDI beruhend würde das den kompletten Emissionen einer Stadt mit fast 60.000 Einwohnern entsprechen. Umgerechnet auf auf Benzin oder Diesel einer Menge von ca. 200-230 Mio Litern, was bei aktuellen Preisen an der Tankstelle zwischen 250 und 300 Mio Euro kosten würde. Wirklich nur eine Bagatelle!

Es mag sein, dass der CO2 Ausstoß auf Landstraße und innerorts höher ist. Das ist aber kein Argument die möglichen Einsparungen auf der Autobahn sausen zu lassen. Das ist wie zu akzeptieren, dass ein Kind sein Zimmer nicht aufräumen will, weil es bei den Geschwistern noch viel unordentlicher aussieht. Man kann das eine tun, ohne deswegen das andere zu lassen.

Richtig zynisch wird dieses Argument, wenn man dann auf die Auswirkungen bei der Sicherheit geht, weil ja 'nur' 13% der tötlichen Unfälle auf der Autobahn passieren. Das waren also in 2017 ca. 413 Tote von gesamt 3180 Opfern. Wobei ich hier auch die Schwerverletzten nicht übergehen möchte, die so gerne ignoriert werden und dabei häufig ein Leben lang unter den Folgen leiden. Für das vorvergangene Jahr wird hier die Gesamtzahl von 66513 aufgezählt, den Autobahnanteil veranschlage ich jetzt mal paritätisch mit 8646.

Es wird ja eingeräumt, dass in den knapp 30% der Autobahnen mit Tempolimit 26% weniger Unfälle passieren. Wieder sehr einfach gerechnet, würde das heißen, dass jedes Jahr mindestens 70 Menschen weniger sterben müssten, mindestens 1500 weniger würden schwer verletzt werden, wenn man sich endlich durchringen könnte, dass man in Deutschland nicht mehr unbegrenzt rasen darf. Wie wenig sind uns diese 70 getöteten und 1500 schwerverletzten Menschen wert, wenn man dafür nicht auf das Rasen verzichten kann.

Natürlich würden durch weniger Unfälle auch so viele Arbeitsplätze gefährdet, bei Rettungsdiensten, Krankenhäusern, Prothesen- und Rollstuhlherstellern bis zu den Bestattungsunternehmen. Nicht zu vergessen die Autohersteller selbst. Vermutlich deshalb bezeichnet Herr Scheuer diese Vorschläge als wirtschaftlich und sozial unverantwortlich. Schämen Sie sich, Herr Scheuer!

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/tempolimit-vorschlaege-laut-verkehrsministerium-nicht-zu-verantworten-a-1248809.html

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/tempolimit-und-co-regierungskommission-schlaegt-scharfe-massnahmen-vor-a-1248672.html

http://www.spiegel.de/video/geschwindigkeitsbegrenzung-auf-autobahnen-tempolimit-in-zahlen-video-99023675.html

Montag, 14. Januar 2019

Ein Dialog wäre schön!

Am 8. Januar veröffentlichte die BNN einen Artikel über die nun umgesetzte Regelung zum Gehwegparken in Karlruhe und verlinkte den auch auf Twitter. Die Antwort eines Lesers mit Adressierung an die Polizei Karlsruhe, dass alleine die konsequente Umsetzung vor dem Hellas Salute (das ist in der Nordstadt, die Situation dort kenne ich nicht persönlich) die halbe U-Strab hätte finanzieren können, wurde von deren Social Media Team aufgegriffen und ich vermute, dass man das angesichts der Rückmeldungen inzwischen etwas bereut.
Damit fing alles an...