Karlsruhe

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Donnerstag, 22. Oktober 2020

Falschparken wird etwas schwerer

Da radelt man so unbedarft durch die Stadt und sieht plötzlich in der Erbprinzenstraße gegenüber dem ECE Mitarbeiter der Stadt, wie sie dort Fahrradbügel montieren. Nachdem auch gerade ein Freund dort Halt gemacht hat, um sich mit den Männern zu unterhalten, geselle ich mich natürlich dazu mit dem einleitenden Kommentar: Super Aktion! Das sollte die Falschparker jetzt zumindest hier fern halten.
Noch sind nicht alle Bügel montiert, aber lange wird es nicht mehr dauern und zumindest vom Kreisel bis Einfahrt Parkhaus wird der Gehweg gesichert sein. 

Die Antwort der Arbeiter war auch bezeichnend, denn als erstes hat jemand beklagt, dass da ja schon wieder Parkplätze wegfallen würden. Unseren Kommentar, dass da keine Parkplätze weggefallen sind, weil da nie welche waren, weil da ja dieses Schild steht und wenn der Autofahrer die Bedeutung nicht kenne, solle er vielleicht mal über eine Wiederholung der Führscheinprüfung nachdenken, nahmen die beiden mit einem Grinsen auf und bemerkten, dass sie sich das als Argumentation merken würden. Schließlich wäre die Situation ja bisher wirklich übel gewesen, gerade wenn jemand mit Kinderwagen oder im Rollstuhl da vorbei wollte. Kein Widerspruch von uns, stattdessen haben wir die beiden noch explizit gelobt und uns bedankt für ihre Arbeit. 

In der Erbprinzenstraße ist das ein erster kleiner Schritt gegen die Disziplin- und Rücksichtslosigkeit der Autofahrer. Weitere Maßnahmen dürften hier gerne noch folgen. Alleine während der kurzen Unterhaltung konnte man einige wirklich üble Manöver beobachten, wo eigentlich die Polizei durchaus auch mal Präsenz zeigen und einschreiten dürfte.

Von anderer Seite bekam ich dann noch den Link zur BNN zugeschickt, die über den nächsten Radstreifen berichten, der in der Baumeisterstraße auf der Seite zum Theater hin aufgemalt wurde. Vom Bild im Artikel würde ich aber auch hier wieder vermuten, dass ähnlich wie in der Kapellenstraße etwas mehr Breite auch hier möglich gewesen wäre, ohne dass das wirklich eine Einschränkung für den Autoverkehr bedeutet hätte. Kann da nicht mal einer eingreifen und da schauen, dass man den maximal möglichen Platz auch tatsächlich für den Radverkehr dann auch nutzt?

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