Karlsruhe

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Freitag, 9. Oktober 2020

Aus Pop-Up wird Dauerlösung...

...wenn auch mit Mängeln! 

Kaum hat Greenpeace Karlsruhe mit seinen Partnern die Pop-Up Bikelane in der Kapellenstraße wieder geräumt, sind heute Mitarbeiter einer Firma vor Ort, um dauerhaft einen Fahrradstreifen zu markieren. 

Am späten Vormittag war man schon an der Einmündung Waldhornstraße angekommen.

Vom Durlacher Tor aus - wo für mich immer noch unklar ist, wie man mit dem Rad fahrend legal auf diese seltsame Rampe kommen soll - zieht sich der Streifen auf der bisherigen rechten Fahrspur Richtung Kriegstraße. Das ist doch schon mal ganz gut, aber für mich völlig unverständlich, warum man von der Breite her nicht eine komplette Spur verwendet hat. Die linke Spur war doch vorher für Autos auch breit genug. Warum musste die noch breiter werden? Hat man hier Befürchtungen, dass die SUVs noch breiter werden? Oder wurde von der Autofahrer-Fraktion in der Verwaltung hier um jeden Zentimeter gefeilscht, um im unvermeidlichen Rückzug nicht mehr Platz preiszugeben, als unbedingt notwendig. In der Fritz-Erler-Straße war das ja möglich, warum hier nicht?

Ich meine, dass bei der Aktion im August, der Fahrstreifen breiter ausgefallen ist als jetzt. Warum jetzt hier dem Radverkehr nicht die 20 cm mehr gegönnt wurden, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

Aber immerhin ging das ja jetzt wirklich auch schnell oder womöglich liegt der Plan schon seit Jahren in einer Schublade. Und ansonsten wird es notwendig sein, den Streifen jetzt auch von Autos freizuhalten, weil der Fahrer 'mal eben kurz' was aus- oder einladen will und zu faul ist ein paar Schritte bis zum nächsten legalen Parkplatz zu laufen. Ich habe auch bei der Haid-und-Neu-Straße geunkt. Tatsächlich hoffe ich, dass ich hier ähnlich falsch liege. Regelmäßige Besuche vom Ordnungsamt würde ich jedenfalls sehr begrüßen.



http://ka-radler.blogspot.com/2020/08/kapellenstrae.html

https://www.karlsruhe.greenpeace.de

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